CDU-Team nimmt Ortskern in Augenschein - Niederzissen hat sich entwickelt und besitzt Potenzial
Pressemitteilung
Niederzissen. In der Reihe seiner Themengespräche befasste sich das CDU-Team, in Begleitung von MdL Guido Ernst sowie dem frisch gewählten Verbandsgemeindebürgermeisterkandidaten Detlef Odenkirchen, mit dem Ortskern von Niederzissen. Die Dorfmitte hat sich in den letzten Jahren hervorragend entwickelt und besitzt mit der weiteren Gestaltung des Marktplatzes und seinem Umfeld große Entwicklungspotenziale. Durch den Abriss von zwei alten Häusern in der Kapellenstraße wurden nicht nur Schandflecke im Ortsbild beseitigt, sondern auch die Verkehrssicherheit durch eine Verbreiterung des Gehweges bzw. der Fahrbahn erhöht. Des Weiteren wurde die ehemalige Synagoge in der Mittelstraße in eine Erinnerungs- und Begegnungsstätte umgebaut. Sie wird vom örtlichen Kultur- und Heimatverein betrieben, der eine ganzjährige Ausstellung über jüdisches Leben in Niederzissen für Interessierte bereit hält und darüber hinaus durch zahlreiche Veranstaltungen ein vielfältiges kulturelles Angebot bietet, welches sich stets guter Besucherzahlen erfreut. Das Gebäude wurde vollkommen renoviert und mit einer neuen Außenanlage versehen, die in diesem Bereich eine Aufwertung des Ortsbildes darstellt. Gegenüber konnte die Gemeinde das Grundstück der ehemaligen Gärtnerei Schmitz erwerben. Nach dem Abriss der Gebäude soll auf dem Gelände ein Mehrgenerationenplatz entstehen. Wie dieser gestaltet und aussehen soll, dazu hatte die Gemeinde Niederzissen im Rahmen der Dorfmoderation am 12. März diesen Jahres, Bürgerinnen und Bürger zu einer Veranstaltung ins Foyer der Bausenberghalle eingeladen. Das gutbesuchte Event brachte viele gute Ideen, Vorschläge, Anregungen und Visionen seitens der Teilnehmer hervor, die nun von Dorfmoderatorin Christiane Hicking bei der Planung Berücksichtigung finden sollen. In der Gestaltung des Mehrgenerationenplatzes, der einen direkten Zugang zum neu gepflasterten Marktplatz erhalten wird, liegen vielfältige Möglichkeiten, die zu einer Erhöhung der Wohnqualität in Niederzissen führen sollen. Auf dem Grundstück soll zum einen das Spielplatzangebot mit einer direkten Anbindung mit dem vorhandenen Spielplatz auf dem Marktplatz erhöht werden und zum anderen Verweil- und Freizeitangebote für alle Altersklassen beinhalten. Hier ist Bocciaplatz, Schach/Dame Großspiel, Sitzgruppen und Grillplatz Gegenstand der Überlegungen. Das Ganze soll in einer parkähnlichen Anlage enden und ist bei der Gemeinde als: „Marktplatz; 3. Bauabschnitt“ deklariert. Der 2. Bauabschnitt besteht in der Verwendung der Freifläche nach Abriss des Bauhofes auf dem Marktplatz. Dies wird erst nach Fertigstellung des in Planung befindlichen Bauhofes im Heubachtal zum Tragen kommen. Wunsch ist eine Belebung des Marktplatzes als Dorfmittelpunkt. In der Überlegung ist dabei die Erstellung eines gastronomischen Betriebes durch einen Investor in Form eines Cafés, Eisdiele, Pizzeria oder eines Lokals mit und ohne Übernachtungsmöglichkeit. Dabei sollte die Gemeinde aus Gründen der Unabhängigkeit, eine eigene Toilettenanlage auf dem Marktplatz vorhalten. Nur so können Veranstaltungen wie das Maibaumstellen, die Kirmes, der Nikolausmarkt oder der Rosenmontagszug von den Ortsvereinen organisiert und durchgeführt werden. Bei der bereits erwähnten Dorfmoderation ist das Thema ebenfalls behandelt worden und die Meinungen der Bürger liefen mit dem Hinweis, die Planungen auf dem Marktplatz als Gesamtkonzept zu betrachten. Der Gemeinderat hat der positiven Entwicklung im Ortskern Rechnung getragen und die Gemeinde für den Wettbewerb: „Unser Dorf hat Zukunft“ gemeldet. Eines der Bewertungskriterien ist die Entwicklung in den Ortskernen. Das CDU-Team hat sich ausgiebig mit dem Thema befasst und sieht hier große Möglichkeiten den Ort weiter voranzubringen.
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Bei der Besichtigung des Ortskerns: Florian Bröker, Ingo Stürmer, Björn Pfeif, Bernd Nonn, Jürgen und Petra Schneider, Christian Trapp, Andreas Schröder, Tobias Schneider, Hartmut Keuler, Gerd Krudewig, Markus Marino, Susanne Odenthal, Stefan Schiele, Gerd Loth, Bürgermeisterkandidat Rolf Hans, Verbandsgemeindebürgermeisterkandidat Detlef Odenkirchen, Ortsbürgermeister Richard Keuler und Mitglied des Landtags Guido Ernst (v.l.n.r.).