Beim Besuch von MdL Guido Ernst in Niederzissen, wurde von Seiten des CDU-Ortsverbandes Niederzissen das Thema Lindenbaum in der Oberdorfstraße behandelt und diskutiert. Die Linde steht seit 102 Jahren im Kreuzungsbereich Oberdorfstraße – Mittelstraße – Horststraße in markanter Lage. Früherer beliebter Treffpunkt von Anwohnern, die sich nach Feierabend die Neuigkeiten des Tages erzählten. Eine Sitzbank, die ebenerdig um die Linde angebracht war, lud des Weiteren Wanderer zu einer Rast ein. Die Linde war und ist ein fester Bestandteil im Ortsbild von Niederzissen. In der heutigen Zeit ist die in die Jahre gekommene Linde kein Treffpunkt von Anwohnern mehr und auch kein Wanderer hält mehr Rast an ihr. Dies ist zum größten Teil dem gewachsenen Verkehrsaufkommen geschuldet. Darüber hinaus erhielt der Lindenbaum vor etwa einem Jahrzehnt eine umfangreiche Säuleneinfassung. Und diese macht im Kreuzungsbereich Probleme beim Umfahren des Baumes durch den Schwerlastverkehr. Die Oberdorfstraße ist durch ihre bauliche Begebenheit ein Nadelöhr, welches durch die permanente Nichteinhaltung von Verkehrsvorschriften zur Gefährdung der Anwohner im mittleren Bereich geführt hat. Häuserfassaden geben Zeugnis davon. Aus diesem Grund fasste der Gemeinderat im September 2013 den einstimmigen Beschluss, in der Straße einen Ampelversuch durchzuführen. Der Ampeltest startete im April 2014 und hat bis heute Bestand. Dies hat nun zur Folge, dass die Anwohner an den Ampelstandorten Belastungen von Lärm und Abgasen ausgesetzt sind. Um die Umfahrung des Lindenbaumes durch den Schwerlastverkehr zu erleichtern sowie eine bessere Situation im rückwertigen Raum des unteren Ampelstandortes zu erhalten, gibt es zwei Optionen. Die Fällung des Baumes oder eine überfahre Neueinfassung. Über eine Neueinfassung der Linde auf Gemeindekosten, berät der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr am 14.12.2015.