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Thema: die Verkehrssituation im Ort Drucken
Pressemitteilung
Niederzissen. Wie bereits berichtet, setzt sich das CDU-Team mit den einzelnen Themen seines Wahlprogramms auseinander, um die bestmöglichen Ergebnisse im Sinne der Gemeinde zu erreichen. Beim zweiten Treffen des CDU-Teams, stand die Verkehrssituation in Niederzissen auf der Agenda. Diskutiert wurden Gefährdungsbereiche, Ursachen und Lösungen für die Bewältigung der Verkehrsprobleme. Niederzissen ist ein Ort mit einem sehr hohen Verkehrsaufkommen. Ein Verkehrsgutachten, welches im Sommer 2013 von der Firma VERTEC aus Koblenz erstellt wurde, gibt darüber sehr detailliert Auskunft. So befahren täglich bis zu 9.600 Fahrzeuge die Brohltalstraße, die damit Spitzenreiter beim Verkehrsaufkommen in der Gemeinde ist. Auf den folgenden Plätzen liegen die Horststraße und das Oberdorf mit jeweils bis zu 3.300 Fahrzeugen am Tag. Eine ebenfalls hohe Verkehrsbelastung erfahren die Kapellenstraße mit bis zu 3.000 und die Mittelstraße mit bis zu 2.400 Fahrzeugen täglich. Das hohe Verkehrsaufkommen stellt jedoch nur einen Teil der Gefährdungen im Straßenverkehr dar. Dazu kommen permanente Überschreitungen von vorgeschriebenen Geschwindigkeiten in der gesamten Ortslage, Parken im Parkverbot, die eine Gefährdung des gesamten Verkehrs zufolge haben – beispielsweise vor der Apotheke in der Brohltalstraße – sowie das nichterlaubte weiträumige Überfahren der Bürgersteiganlage in der Oberdorfstraße. Letztgenannte Straße wird bei Staus auf der A 61 zudem mit dem Verkehr der Autobahn stark belastet. Dies führte dazu, dass sich einige Anwohner aus dem Oberdorf im Frühjahr 2012 über alltägliche, verkehrsgefährdende Situationen im Bereich der Oberdorfstraße an den Gemeinderat wendeten. Am 05.09.2012 fand eine Verkehrsschau in Niederzissen mit Beteiligung von Vertretern der Gemeinde, Verbandsgemeinde, Polizeiinspektion Remagen, dem LBM (Landesbetrieb Mobilität), Straßenmeisterei, ADAC sowie von der Verkehrswacht Rheinland statt. Im Rahmen dieser Verkehrsschau wurde – mit Beteiligung von Anwohnern - eine Besichtigung der Oberdorfstraße durchgeführt. Die zuvor von Anwohner geschilderten Gefahrensituationen kommen durch die Nichteinhaltung der Straßenverkehrsordnung zustande. Zu schnelles Fahren plus das weiträumige Überfahren der Bürgersteiganlage gefährden die Fußgänger in der engbebauten Straße. Der Gemeinderat hat den Handlungsbedarf erkannt und zur Folge das erwähnte Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben und auf seiner Ratssitzung am 02.09.2013 den einstimmigen Beschluss gefasst, einen Ampeltest in der Oberdorfstraße durchzuführen. Mit Blick auf diesen Ampeltest haben sich die Anwohner des Neubaugebietes „Im Joch“ an die drei im Rat vertretenen Fraktionen gewandt. Sie befürchten durch den Ampeltest eine Verlagerung des Verkehrsflusses, was zu einer Mehrbelastung und steigender Verkehrsgefährdung in ihren Straßen führen könnte. Dieses Beispiel zeigt, wie sensibel die Verkehrsinfrastruktur im Ort ist und welche Auswirkungen Eingriffe auf andere Ortsbereiche haben können. Das Verkehrsgutachten kommt im Übrigen zu dem Ergebnis, dass die vorhandene Verkehrsführung die Beste ist. Verglichen wurde diese mit Einbahnstraßenlösungen in verschiedenen Varianten. Die Einbahnstraßenregelungen führen jedoch durch die längeren Strecken zu einer Erhöhung des Verkehrsaufkommens und verlagern die Verkehrsgefährdungen in andere Bereiche. Der Vorschlag des Bauausschusses mit einer radargestützten Verkehrsüberwachung der Lage Herr zu werden, wurde wegen der zu geringen Größe der Gemeinde seitens der Verwaltung abgelehnt. Im CDU-Team ist man jedoch der Auffassung, dass Handlungsbedarf besteht. Mit Appellen an die Verkehrsteilnehmer, die Vorgaben der Straßenverkehrsordnung einzuhalten, wird es nicht getan sein. Vielmehr müssen Lösungen in den einzelnen Ortsbereichen gefunden werden, die die Verkehrsüberschreitungen eindämmen. Das kann durch Geschwindigkeitskontrollen durch die Polizei erfolgen oder bauliche Veränderungen in der Verkehrsführung, die eine Verringerung der Geschwindigkeiten erfordern. Für die Problematik der Verkehrsstaus auf der A 61 muss das langfristige Ziel der Gemeinde eine Umgehungsstraße sein. Das Thema wird die Mandatsträger der Gemeinde in Zukunft jedenfalls beschäftigen. Das CDU-Team bleibt an dem Thema dran.
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CDU-Team Niederzissen bei ihrem zweiten Treffen (v.l.n.r.): Sabine Theis, Petra Schneider, Andreas Schröder, Gerd Loth, Susanne Odenthal, Rolf Hans, Markus Marino, Florian Bröker, Christian Trapp, Hartmut Keuler.
 
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