Home arrow Aktuelles arrow „Offenes Ohr“ bei Niederzissener CDU
„Offenes Ohr“ bei Niederzissener CDU Drucken
Informationen aus der CDU-Fraktion des Verbandsgemeinderates

Niederzissen. Zum zweiten Mal in diesem Jahr führte der CDU-Ortsverband Niederzissen im Rahmen der beliebten Veranstaltungsreihe „Offenes Ohr“ einen interessanten Informationsabend durch. Nach der CDU-Gemeinderatsfraktion im Frühjahr mit Rolf Hans, berichteten jetzt Petra Schneider, Richard Keuler und Stefan Schiele über ihre Arbeit im Verbandsgemeinderat. So wies Petra Schneider auf die durch die Kommunalwahl entstandenen Mehrheitsverhältnisse im Verbandsgemeinderat hin. Von den 32 Mitgliedern des Verbandsgemeinderates stellt die CDU 13 und ist damit zwar stärkste Kraft, hat aber die absolute Mehrheit verloren. Die Wählerinnen und Wähler hatten die CDU Niederzissen mit 5 Mandaten der insgesamt 13köpfigen CDU-Fraktion gestärkt, was sich auch in der Wahl von Karl-Heinz Bersheim zum ersten Beigeordneten und damit dem Vertreter des Verbandsbürgermeisters zeigt. Petra Schneider selbst ist Mitglied des Fraktionsvorstandes und im Verbandsgemeinderat im Bauausschuss und im Schulträgerausschuss tätig. Stefan Schiele ist Fraktionsgeschäftsführer und im Schulträger- und im Feuerwehrausschuss engagiert. Der Niederzissener Ortsbürgermeister Richard Keuler ist auch Mitglied des Verbandsgemeinderates und dort tätig im Haupt- und Finanzausschuss, dem Rechnungsprüfungsausschuss, als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtrates der Brohltal-Eisenbahn GmbH und stellvertretender Vorsitzender des Zweckverbandes „Industriegebiet Brohltal-Ost“. So erfuhren die Mitglieder u. a. vom erfolgreichen Antrag der CDU, eine Energiebilanz zu erstellen, wie viele Energiekosten die Gebäude der Verbandsgemeinde verursachen. Es stellt sich heraus, dass dringender millionenschwerer Sanierungsbedarf besteht, der am Beispiel der Realschule plus in Niederzissen mit einem Kostenumfang von rund 3 Millionen EUR bereits erledigt wurde. Nicht unerwähnt blieb, dass die Hinweise auf das Förderprogramm des Bundesumweltministerium (BMU) ebenfalls von der CDU kamen. Das Projekt konnte nämlich nur gestemmt werden, weil das BMU im Rahmen der Modellförderung über 1,3 Millionen EUR dazu beisteuerte. Die fachliche Begleitung des Projektes erfolgte durch das Forschungszentrum Jülich in enger Abstimmung mit der Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal. Der 1. Teilabschnitt der Sanierung der Grundschule Burgbrohl konnte unter Mithilfe des Konjunkturpaketes II finanziert werden. Ein nächster Sanierungsfall ist die Grundschule Wehr im ehem. Propsteigebäude des Klosters Steinfeld. Ein weiteres Thema war ILEK, das integrierte ländliche Entwicklungsprojekt, gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Vordereifel, an dessen Ausarbeitung sich auch Niederzissener Bürgerinnen und Bürger in Arbeitskreisen beteiligen. Dagegen ungelöst sind in der Verbandsgemeinde die Fragen der Konzessionsverträge für den Strombezug, die Nutzungsflächen für die Windenergieanlagen, die Einsatzfähigkeit der Feuerwehrfahrzeuge, die zum Teil 40 Jahre alt sind, sowie die Einsatzfähigkeit kleiner Wehren tagsüber. Ungelöst sind weiter die Fragen nach dem Bestand der Grundschulen bei weiterem Rückgang der Schülerzahlen. Die Niederzissener CDU-Mitglieder im Verbandsgemeinderat sind gemeinsam mit den anderen Fraktionsmitgliedern der CDU wachsam und bereit, konstruktiv für die Entwicklung der Verbandsgemeinde Brohltal zu wirken. Da die alleinige Mehrheit dafür fehlt, ist dies schwierig, aber durch beständiges Hinterfragen und das Überzeugen der anderen Fraktionen von den guten Vorschlägen, wie z. B. beim Energiekonzept, möglich. Die Veranstaltungsreihe wird mit weiteren Berichten aus der kommunalen Arbeit der Mandatsträger fortgesetzt.
 
© CDU - Niederzissen