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Erfolgreiche Info-Veranstaltung im AWZ
CDU Niederzissen hatte zur Besichtigung eingeladen

Niederzissen. Mehr als 40 Teilnehmer aus Niederzissen, anderen Brohltalgemeinden und sogar aus Remagen waren der Einladung des CDU-Ortsverbandes Niederzissen gefolgt, das Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) „Auf dem Scheid“ zu besichtigen. Doch bevor die interessante Führung begann, bat CDU-Ortsvorsitzender Richard Keuler die Teilnehmer zu einem Spaziergang durch das an der A 61 gelegene Gewerbege-biet „Scheid“. Bereits in den 60-er Jahren hatte die Gemeinde Niederzissen dieses Gewerbegebiet im Flächennutzungsplan ausgewiesen. „Diese Weitsicht des damali-gen Gemeinderates“, so führte Richard Keuler aus, „wissen wir heute zu schätzen. Dort haben wir eine gute Mischung aus Handwerksbetrieben, produzierendem Gewerbe, Logistik, Handels- und Dienstleistungsanbietern, die Garanten für gute und ortsnahe Arbeitsplätze sind“.
Im AWZ angekommen übergab Richard Keuler, der als Mitglied des Kreistages im Werksausschuss des Abfallwirtschaftsbetriebes über die Geschicke der gesamten Abfallwirtschaft im Kreis Ahrweiler entscheidend mitwirkt, dem Werkleiter Sascha Hurtenbach das Wort, der in das Wesen der heutigen Abfallwirtschaft einführte. Die-se besteht nicht mehr nur aus Abfallbeseitigung, sondern wesentlich aus Trennung und Verwertung mit all seinen Nuancen. Hurtenbach selbst, sein Stellvertreter Josef Hommen und der örtliche Leiter der Anlage Christian Juchem führten die wissbegierigen Besucher in drei Gruppen durch das Gelände. Sie erfuhren dabei, dass das AWZ seit 1999 fester Bestandteil des Abfallwirtschaftskonzeptes des Landkreises Ahrweiler ist und in einem hohen Maße zur ordnungsgemäßen Abfallsammlung und Verwertung im Kreis beiträgt. Wurde früher alles auf einer Müllkippe entsorgt, so liegt heute der Schwerpunkt längst nicht mehr in der Deponierung der angelieferten Abfälle, sondern darin, was aus dem Abfall als wertvoller Rohstoff wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt oder anderweitig genutzt werden kann.
So befinden sich auf der Anlage unter anderem ein Wertstoffhof für Einzelanlieferer, eine Müllumladestation, eine Baustoffsammelstelle, eine Problemstoff- sowie eine Elektronik- und Elektroschrottannahmestelle. Beachtung fand der große Kompostplatz, auf dem Grünschnitt und andere kompostierfähige Materialien zu wertvollem Kompost verarbeitet werden. Dieser Kompost kann von allen Bürgerinnen und Bür-gern kostenlos abgeholt werden.
Im Versammlungsraum des Betriebsgebäudes erläuterte Werkleiter Sascha Hurtenbach an Hand von Plänen die geplanten Verbesserungen des AWZ. So soll der Bürgerservice durch ein verbessertes Verkehrskonzept auf der Anlage gesteigert und durch die Ausweitung der Rohstoffwirtschaft sollen finanzielle Synergieeffekte erzielt werden. Letztlich, so Hurtenbach weiter, wird auch das Kompostangebot für die Bür-gerinnen und Bürger erweitert. In lockerer Runde wurden in Einzelgesprächen und untereinander die Eindrücke vertieft, wobei die Werkleitung alle Fragen beantwortete und versprach, für jedes Abfallproblem in der bewährten Weise eine Lösung zu finden. Richard Keuler hob zum Abschluss hervor, die seit Jahren jeweils in Frühjahr und Herbst durchgeführten und immer gut besuchten Informationsveranstaltungen des CDU-Ortsverbandes fortzusetzen. Der nächste Termin am Sonntag, den 30. August, stehe schon fest.

 
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